Feinheiten Recht Österreich

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Wöchentliche Ruhezeiten:

Laut OGH(8 ObA15/03v) können auch die in die nächste Woche hineinragenden Teile von Ruhezeiten auf die Mindestruhezeit angerechnet werden.

Beispiele


Berechnung der Überstundenkosten

Viele österreichische Kollektivverträge sehen einen anderen sogenannten Stundenteiler für die Berechnung der Überstunden vor.

 ZB Für Grundstundenlohn wird Monatsgehalt durch 167 dividiert (Grundlohn)
 ZB Für Überstunden-Stundenlohn wird Monatsgehalt durch 143 dividiert (Entgelt)

Das ist sehr trickreich:

  • Für die Berechnung der Monatslöhne/Gehälter müssen Überstunden mit dem erhöhten Stundensatz (Entgelt) berechnet werden.
  • Für die Berechnung der Jahreskosten/Jahresgehälter bzw. Jahreslöhne DARF in vielen Kollektivverträgen SO NICHT gerechnet werden, weil sich das durch folgende Regelungen erübrigt:
    1. In Österreich sind in vielen/fast allen Kollektivverträgen 13./14. Monatsgehalt/Monatslohn vereinbart.
    2. Diese Kollektivverträge sehen oft vor, dass Überstunden bei diesen 13./14. Monatsgehalt/Monatslohn NICHT ausbezahlt werden.
    • Würde mit Entgelt gerechnet und mit 14 multipliziert, würden Kosten / Gehälter / Löhne zu hoch geschätzt.
    • Die Rechnung mit Grundgehalt ist ziemlich genau:
      • von "oben" gerechnet: 167h/14 Gehälter*12Monate = 143,143h
      • von "unten" gerechnet: 143h * 14 /12 = 166,83h


Noch eine zusätzliche Schwierigkeit:

  • Je nachdem, ob die Überstunden regelmässig oder unregelmässig anfallen werden sie beim Uralub/Krankenstand etc. mit gerechnet oder auch nicht.
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