TIS:Auswertung und Durchschnitte
Aus XIMES
Die Berechnung von Durchschnitten weist viele Tücken auf. Einige wichtige Tücken werden auf dieser Seite beschrieben:
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Der Durchschnitt von Durchschnitten ist meist nicht der Durchschnitt
Wenn Durchschnitte berechnet werden, ist es sehr gefährlich, darauf aufbauend eine weiteren Durchschnitt zu bilden. Ein Extrembeispiel:
- Durchschnitt I: 100 Zahlen jeweils mit Wert 1 ergeben den Durchschnitt 1
- Durchschnitt II: 10 Zahlen jeweils mit Wert 10 ergeben den Durchschnitt 10
- Der Gesamtdurchschnitt ist nicht der Durchschnitt der Durchschnitte (1+10)/2 = 5.5 sondern muss neu berechnet werden: (100* 1 + 10*10)/(100+10) = 200/110 = 1,8181..
Durchschnitt ist das falsche Mass
Beispiel: Besetzung von Arbeitsplätzen, wo es um den Umgang mit Spitzenbelastungen geht, wie etwa:
- Feuerwehr
- Geburtsstation
Hier ist nicht (nur der Durchschnitt zu berechnen) sondern auch, wie wahrscheinlich es ist, dass eine bestimmte Personenzahl gleichzeitig im Einsatz steht. Solche Berechnungen werden sehr gut von Pivottabelle Uhrzeit x Wochentage unterstützt.
Der Durchschnitt spiegelt "die Realität" nicht gut wieder
Extremwerte beeinflussen das Ergebnis sehr stark
Polare Verteilungen liegen im Hintergrund
Das Berechnungsverfahren für die Durchschnittsberechnung kann in die Irre führen
0 Werte fliessen fehlerhafterweise in Rechnung bei Durchschnitts-Längeein
siehe auch: Vorlagenordner H - H40
Ziel der Berechnung war: Durchschnittslänge der Einsätze nach Startpunkt
Vorgehen:
- Rastern der Einsätze nach ANZAHL
- Hilfsrechnung Länge des Einsatzes und Änderung des Einsatzes auf Rasterintervall
- Zusammenführen, Durchschnittsberechnung
Berechnungsergebnis I inkorrekt:
Berechnungsergebnis II korrekt:
Hier wurden vorher 0-Werte vorher ausgefiltert. Sonst würden sie den Durchschnitt senken.
Einzelfälle werden bei Auslastung mitberücksichtigt
Ziel der Berechnung: was ist durchschnittliche Auslastung?
Vorgehen ohne Korrektur:
- Rastern Arbeitszeiten
- Rastern Einsätze
- Berechnung
Der Fehler:
- In Zeiten mit ganz wenig Arbeitszeiten auf Überstunden, wo Einsätze auf Überstunden erfolgen, führt dies zu 100% Auslastung
- Das verzerrt das Bild optisch (zB 90% Auslastung untertags und 100% spät in der Nacht)
Vorgehen mit Korrektur:
- Ausklammern von Zeiten mit diesen Sondereffekten



